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Sonntag, 16. Januar 2005
Stadtplanung
demon driver, 22:12h
Nicht einmal dieses wunderschöne Parkhaus vermochte der einst mondänen Kurstadt wieder die ersehnten reichen und mächtigen Gäste zu bescheren. Seit Jahrzehnten ist es so gut wie ungenutzt dabei hatten sich die Stadtplaner doch wieder alle erdenkliche Mühe gegeben: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ... comment
onra,
Montag, 17. Januar 2005, 14:34
Der Pfeil!
Ich bin sehr sicher - es liegt an dem weißen Pfeil! Ich meine der ist zu lang, oder nicht breit genug.
Komische Zeit, in der man noch glaubte Parkhäuser wären was der Menschheit zum Glück fehlten. Wie wäre es mit einem Umnutzungsvorschlag für das Teil? ... link
eris23,
Montag, 17. Januar 2005, 15:16
Gras über die Sache wachsen lassen...
...dann könnte man ja zumindest auf dem Dach kicken, oder Federball spielen. Oder feiern :). Drinnen für Skater und Sprayer freigeben.
... link
onra,
Montag, 17. Januar 2005, 15:45
Hmja.
Auf dem Dach Fussball spielen finde ich gut - skaten wird aufgrund der geringen Raumhöhe wohl eher wenig Laune bringen. Ich würde so ein Teil eher als Baum betrachten wollen und ihn für wirtschaftliche Zecke nutzen - also die Flächen parzellieren und den Bürgern der Stadt zur Verfügung stellen, und dann kann man Baumhäusergleich auf den Zellen treiben was man/frau will - also Raum für Ideen!
Wenn jemand Lust hat auf einer Fläche Gemüse anzubauen - Bitte! Eine Werkstatt für Rasenmäher läßt sich da betreiben, Pilze anbauen, ... ein neuer Kunststoff sich entwickeln, ... eine kleine Pension betreiben ... was auch immer. Aus temporären Installationen werden statische Gebilde und verwachsen mit dem Betonklops. ... link ... comment
eris23,
Montag, 17. Januar 2005, 15:42
Leider etwas klein...
....aber so in etwa.
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onra,
Montag, 17. Januar 2005, 15:48
Meines wäre eher das ...
http://www.archigram.net/projects_pages/control_choice_5.html
oder was zum selber machen: http://modell-obrien.berlin.heimat.de/ ... link
eris23,
Dienstag, 18. Januar 2005, 09:53
modell obrien
schöne idee! hab gleich mal ein bisschen gebaut: (zoomfeld 1/1). Vor allem den Gedanken, jeder Bewohner einer Stadt könnte sich aktiv am Planungsprozess beteiligen, finde ich wirklich witzig. Eine solche Struktur, und sei sie nur zur Ideenfindung oder zum Testen, wäre für viele Prozesse (z.B. auch in der Produktentwicklung) wünschenswert. Leider ist das nettwerk ja noch auf Texteditorniveau *gg*
... link
onra,
Dienstag, 18. Januar 2005, 15:32
Partizipation
Ich denke dass ist die Zukunft des Städtebaus in Zeiten, in denen sich die öffentliche Hand aus der Verantwortung stielt – und auch kein Geld dafür mehr hat mit Großprojekten Wohnumfeldverbesserungen zu betreiben. Die Idee der Partizipation ist da nur eine logische Schlussfolgerung – und wie ich finde auch eine sehr gute, denn sie bietet die große Chance, dass keine Entwicklungen von „oben“ angeschoben werden, denen allen gemein ist – gut gemeint zu sein – sondern aus der Motivation auf Veränderung der Leute vor Ort Projekte entwickelt werden die Tragfähig sind, und was noch viel wichtiger – flexibel!
Ein wie ich finde sehr guter Ansatz der in diese Richtung geht ist http://www.urbandialogues.de/ - mit sehr wenig Einsatz konnte so zum Beispiel ein großer Teil der Läden in SO 36 wieder mit Leben gefüllt werde. Und das Nettwerk ist ja erst am Anfang einer Entwicklung ... ;-) Und noch zum Thema: http://www.urbis.org.uk/ ... link ... comment |
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