Lehmann
Sonntag, 27. Februar 2005
Das diesen Gebäude mal so betrachtet werde - habe ich auch nie gedacht
In jedem Fall spannende Architektur

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Danke - da gibt es ja sehr interessante Bilder!

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viele Fehlen aber auch - zum Teil Sachen die ich viel eher dort erwartet hätte.

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In der Tat! Hm, da erinnere ich mich doch an ein Detail aus meinem letztjährigen Kurzbesuch:

(Schlesische Straße Ecke Falckensteinstraße)

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Bonjour Tristesse
Das komische an diesem Haus ist, dass bis heute nicht so ganz klar ist, ob dieser Spruch zum Haus gehört oder nicht - stehen tut er da schon so lange das Haus fertig ist ... wäre eine komische Form der Selbstironie.
Es gibt ein Detail an diesem Haus welches auch schon eher eine Irnonie darstellt. Mal sehen vielleicht mache ich mal ein Bild davon.

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Interessant. Wann wurde das Haus gebaut? Der Spruch sieht eindeutig so aus, als habe ihn jemand ziemlich wagemutig aus der Öffnung heraushängend gesprüht; noch dazu jemand, der – lustigerweise aber nur bei den Buchstaben J und S – der Ansicht war, auf dem Kopf stehende Schrift müsse auch spiegelverkehrt sein.

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Wohnhaus "Bonjour Tristesse"
Das Gebäude wurde 1982/83 nach dem Entwurf des Architekten Alvaro Siza Vieira (* 1933) errichtet.

Das habe ich noch gefunden:

Als Eckgebäude schließt es eine durch Kriegseinwirkungen entstandene Lücke im Altbaubestand der Schlesischen Straße. Aus Kostengründen wurden ursprünglich von Siza geplante größere Wohnungen, vier Treppenhäuser, soziale Einrichtungen und Fassadenschmuck gestrichen. Zwei Treppenhäuser erschließen 46 Wohnungen. Umstritten ist die Gebäudefassade, die mit ihrer grauen Beschichtung und dem uniformen Fensterraster wohl der Hauptgrund für die von einem unbekannten Sprayer am Giebel aufgesprühte Aufschrift "Bonjour Tristesse" war. Die heute schon verblassende Aufschrift hat sich als Name für das Gebäude eingebürgert. Die Abstände zwischen den Fenstern sind, sowohl in der Horizontalen wie in der Vertikalen und an den Ecken gleich groß, es gibt keine betonte, abgesetzte Sockelzone und keinen erkennbaren Dachabschluss. Die Monotonie wird durch eine leichte Schwingung des Baukörpers zur Raumkante Schlesische Straße und der hochgezogenen "Attika" gemildert.

Du meine Güte - wenn man an einem Haus schon was milder muss ...

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Der Spruch...
würde nicht weniger an die Fassade von Matrazen-Harry passen. Danke - Tolle Bilder!

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Haha
ich bin um die Ecke von Matrazen-Harry aufgewachsen - und habe dann später auch lange da gearbeitet. Ich fand das Haus als Kind immer Klasse.

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