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Freitag, 7. Januar 2005
wednesday, 16:31h
Dem vollkommen wahrhaften Menschen haftet meist etwas Pendantisches, zuweilen etwas Schrullenhaftes, gelegentlich sogar etwas Bösartiges an, so daß man sich seiner hohen Tugend so recht von Herzen doch nicht erfreuen kann. Denn wie destilliertes Wasser nicht nur fade schmeckt, sondern auf Dauer nicht einmal den Durst zu stillen vermag, und etlicher, im chemischen Sinne verunreinigender Bestandteile dringend bedarf, um überhaupt genießbar zu sein, so muß in der menschlichen Seele dem Reinen etwas Trübes, dem himmlischen Element ein iridisches, wenn nicht gar teuflisches, und somit auch der Tugend aller Tugenden; der Wahrhaftigkeit ein leiser Hauch von Lüge beigemischt sein, damit die edle Eigenschaft nicht nur zu ideeller Entfaltung, sondern auch zu fruchtbarer Wirkung in die Welt gelangen könne.
... link (0 comments) ... comment Dienstag, 4. Januar 2005
Nürnberg zählt Arbeitslose
demon driver, 07:47h
Dezemberzahlen aus Nürnberg
Nürnberg - Die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht heute die Daten für Dezember. Nach Vorab-Berechnungen von Experten brachte der Monat saisonbedingt noch einmal einen kräftigen Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf 4,43 Millionen. Das wären rund 175 000 mehr als im November und 115 000 mehr als vor einem Jahr. Damit ist ein Ende der Krise am Arbeitsmarkt weiter nicht in Sicht. RZ-Online/dpa 04.01.05, 7:28 Ach. ... link (2 comments) ... comment Sonntag, 2. Januar 2005
Nürnberg erinnert
demon driver, 21:47h
"Nürnberg erinnert an Zerstörung vor 60 Jahren" und meint, richtig, die eigene. Ein deutliches Omen für das so eingeläutete "Gedenkjahr 2005"? Immerhin scheint die eine oder andere Veranstaltung sich auch noch mit anderen Opfern als den eigenen zu beschäftigen...
... link (1 comment) ... comment Freitag, 31. Dezember 2004
Jüdischer Friedhof in Berlin Weißensee
onra, 10:54h
... link (0 comments) ... comment Dienstag, 7. Dezember 2004
Arbeitszeitverlängerung
demon driver, 20:01h
Der folgende Text zur Diskussion! Zitiert aus der neuen Broschüre von Ver.di zur Tarifrunde im öffentlichen Dienst 2005:
Arbeitszeitverlängerung - das Allheilmittel? Arbeitgeberverbände, bekannte Wirtschaftsexperten wie Hans-Werner Sinn und Klaus Zimmermann sowie namhafte Politiker/innen sind sich einig: Die Deutschen müssen wieder länger arbeiten, um dem "kranken Mann" in Europa wieder auf die Beine zu helfen. Siemens-Chef Heinrich von Pierer, BDI-Präsident Michael Rogowski, die CDU-Vorsitzende Angela Merkel, die Ministerpräsidenten Stoiber Koch und Teufel, aber auch der Wirtschafts- und Arbeitsminister Clement haben sich zu Aposteln der Heilslehre "Arbeitszeitverlängerung" gemacht. Seit Monaten geht ein publizistisches Dauerfeuer auf die Republik nieder mit dem Ziel, der Öffentlichkeit einzureden, dass die Deutschen im Vergleich mit anderen Ländern zu wenig arbeiteten und dass eine verlängerte Arbeitszeit das beste Mittel sei, um aus der Arbeitsmarktkrise und der Wachstumsschwäche herauszukommen. So wird gefordert, die tarifliche Wochenarbeitszeit auf bis zu 48 Stunden zu verlängern, den Urlaub zu kürzen, Feiertage abzuschaffen und das Rentenalter zu erhöhen. Die einzelnen Elemente sind beliebig miteinander kombinierbar. Da die Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich verlängert werden soll, entpuppt sich diese Absicht allerdings schnell als verschleierte Lohnabbau-Strategie. Die politische Diskussion soll den Druck auf die Beschäftigten und die Gewerkschaften verstärken und die Öffentlichkeit auf die Tarifrunde 2005 einstimmen. Nachdem es den Metallarbeitgebern in der Tarifrunde 2004 nicht gelungen ist, die Arbeitszeit ohne Lohnausgleich zu verlängern, und sie sich mit einer weiter differenzierten Arbeitszeit und einer Öffnungsklausel zufrieden geben mussten, wird nun der öffentliche Dienst ins Visier genommen (...). Doch auch in anderen Branchen wie der Druckindustrie und dem Touristikgewerbe fordern die Arbeitgeber längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich. Die über Landesgesetze drohende Freigabe der Ladenöffnungszeiten würde die Arbeitszeitstandards im Einzelhandel ebenfalls massiv gefährden. Die Vorstöße der Arbeitgeber sind nicht ohne Raffinesse: Erst redet man den Leuten ein, sie würden zu wenig arbeiten. Dann sagt man ihnen, dies wäre die Ursache allen Übels: der Massenarbeitslosigkeit, des schwachen Wirtschaftswachstums, der hohen Staatsverschuldung, der Verlagerung der Arbeitsplätze ins Ausland - und überhaupt sei Deutschland nicht mehr wettbewerbsfähig. Zumutbar sei da doch das Verlangen, dass nun alle die Ärmel hochkrempeln und ein paar Stunden in der Woche länger arbeiten - und dies alles, so ihre "frohe" Botschaft, ohne dass am Monatsende auch nur einen Cent weniger auf dem Konto ankomme! Allerdings ist schon die Diagnose der Krankheit falsch, und die ausgestellten Rezepte bewirken bei Einnahme der Medizin keine Genesung, sondern sind Gift für den Gesamtorganismus der Volkswirtschaft. Und auch für die Arbeitsplätze. Spätestens in der Tarifrunde 2005 wird für ver.di daher die Abwehr längerer Arbeitszeit in vielen Branchen ein zentraler Punkt sein. Die Behauptung, die Deutschen würden im Vergleich mit dem Europäischen Ausland zu kurz arbeiten, ist falsch. Die durchschnittliche tarifliche Wochenarbeitszeit in Deutschland liegt mit 37,7 Stunden nur eine Stunde unter dem Durchschnitt der Europäischen Union (EU). Die tatsächliche durchschnittliche Wochenarbeitszeit der Vollzeitbeschäftigten lag 2002 bei rund 40 Stunden - sowohl in West- wie auch in Ostdeutschland. Für das Jahr 2003 nennt das Statistische Amt der EU sogar 40,7 Stunden. Die Arbeitszeit in unseren Nachbarländern Frankreich, den Niederlanden und Dänemark ist deutlich kürzer. Zwar ist die durchschnittliche Arbeitszeit aller Beschäftigten in Deutschland wesentlich geringer. Dass sie seit Jahren sinkt, liegt aber nicht an der tariflichen Arbeitszeit, sondern am Vordringen der Teilzeitarbeit, vor allem jener mit geringem Stundenvolumen. Die Erhöhung der Teilzeitquote gilt jedoch als Beleg für höhere Flexibilität und Produktivität des Arbeitskräfteeinsatzes und damit als Wettbewerbsvorteil. Im europäischen Vergleich gibt es zudem keinen empirischen Beweis dafür, dass kürzere Arbeitszeiten mit höheren Arbeitslosenquoten zusammenhängen. Man findet vielmehr eine ganze Reihe von Ländern, in denen trotz kürzerer Arbeitszeiten die Arbeitslosenquote deutlich unter der in Deutschland liegt. Die Behauptung, die deutsche Wirtschaft sei im internationalen Vergleich nicht wettbewerbsfähig, ist falsch und durch Fakten seit Jahren widerlegt. Deutschland verzeichnet seit Jahren steigende Exportüberschüsse. Selbst die Euroaufwertung der letzten Jahre hat diesen Trend nicht gebremst. Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft gehen seit Jahren fast ausschließlich vom Export aus. Die deutsche Wirtschaft hat ihren Wettbewerbsvorsprung gegenüber allen europäischen Ländern ausgebaut. Beklagt wird die angebliche Standortschwäche Deutschlands übrigens bereits seit Ende der 80er Jahre - stets begleitet von neuen Exportrekorden (...). Die Behauptung, durch längere Arbeitszeiten hätten die Beschäftigten keine finanziellen Einbußen, ist falsch. Zwar sinkt das Monatseinkommen von Vollzeitbeschäftigten bei unbezahlt verlängerter Arbeitszeit nicht direkt, denn das Monatsentgelt bleibt ja gleich. Tatsächlich aber kann es zu Einkommensverlusten kommen, weil Mehrarbeitsvergütung und Zuschläge nicht mehr gezahlt werden und sich die Berechnungsgrundlage dafür wegen der niedrigeren Stundenentgelte verschlechtert. Teilzeitbeschäftigte, die ihre Arbeitszeit nicht verlängern können, da sie Familien- und Erziehungsarbeit mit der Erwerbsarbeit koordinieren müssen, erleiden ebenfalls direkte Einbußen. Mit den Stundenentgelten sinken auch die Lohnkosten und Lohnstückkosten der Arbeitgeber. Dies ist ja auch deren erklärtes Ziel. So lässt sich anders herum auch sagen, dass die Beschäftigten bei vier Stunden längerer Arbeitzeit pro Woche vier Stunden unentgeltlich für den Arbeitgeber arbeiten. Hier wird das so hoch gehaltene Leistungsprinzip geradezu auf den Kopf gestellt: Leistung ohne Gegenleistung. Die Behauptung, die Verlängerung der Arbeitszeit würde zusätzliche Arbeitsplatze schaffen, ist falsch. Die Annahmen, die dieser Behauptung zu Grunde liegen, beziehen sich auf theoretische Lehrbuchweisheiten der Betriebswirtschaft. Dass einzelne Unternehmen die Kostenvorteile längerer Arbeitszeit ohne Lohnausgleich für sich als Wettbewerbsvorteil sehen, ist verständlich und entspricht deren Interesse. Für eine vernetzte und komplexe Volkswirtschaft aber trifft diese bornierte Sicht nicht zu. Wenn längere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich Arbeitsplätze bringen soll, müssten die dadurch eingesparten Kosten umgehend in sinkende Preise münden, damit die Verbraucher ihren Konsum entsprechend steigern und die Arbeitgeber deswegen zusätzliche Arbeitskräfte einstellen. Viel wahrscheinlicher ist jedoch, dass die Arbeitgeber die mit unbezahlter Arbeit eingesparten Kosten als Extragewinne anderweitig investieren würden. Angesichts der chronisch schwachen Binnennachfrage und ungenutzter Produktionskapazitäten würden selbst dann keine zusätzlichen Arbeitsplätze entstehen, wenn die Preise tatsächlich sänken und die Nachfrage dadurch wüchse. Zusätzliche Arbeitsplätze würden erst entstehen, wenn die Nachfrageerwartungen der Unternehmen so stiegen, dass sie weder mit einer höheren Auslastung vorhandener Kapazitäten noch mit ausgedehnter Mehrarbeit erfüllt werden könnten. Eher ein Zeichen von Hilflosigkeit als von durchdachter Ökonomie ist schließlich das Argument, die Arbeitnehmer/innen würden mehr konsumieren, weil sie glaubten, längere Arbeitszeit könne ihre Arbeitsplätze sichern. Längere Arbeitszeit ohne Lohnausgleich vernichtet Arbeitsplätze. Einzelne Unternehmen können sich mit längerer Arbeitszeit kurzfristig Wettbewerbsvorteile verschaffen. Deshalb fordern Arbeitgeberverbände, dass darüber, um wie viel Stunden die Arbeitszeit verlängert werden soll und ob dies mit oder ohne Lohnausgleich erfolgen soll, auf der betrieblichen Ebene entschieden werden soll. Die Wettbewerbsvorteile des Einzelnen gehen jedoch zu Lasten anderer Wettbewerber, die sie dann ebenfalls nachvollziehen müssen und damit letztlich unwirksam machen. Die Folge wäre eine Unterbietungsspirale, die Arbeitsplätze kosten würde. Einem Fehlschluss unterliegt auchdie Hoffnung, über Kostenvorteìle gegenüber ausländischen Wettbewerbern könnten zusätzliche Güter ins Ausland verkauft werden. Denn ausländische Anbieter werden nicht tatenlos zusehen, wenn deutsche Unternehmen sich mit unbezahlter Mehrarbeit Wettbewerbsvorteile verschaffen. Bereits heute fordern französische und niederländische Arbeitgeber, dem Beispiel Deutschlands mit seinen niedrigen Lohnabschlüssen und längeren Arbeitszeiten zu folgen. Eine Umfrage des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat ergeben, dass Arbeitgeber bei verlängerten Arbeitszeiten kein zusätzliches Personal einstellen würden. In einer Studie der Citigroup wurden unterschiedliche Szenarien in volkswirtxhaftlichen Simulationsrechnungen durchgespielt - ebenfalls mit dem Resultat, dass längere Arbeitszeit ohne lohnausgleich Arbeitsplätze kosten würde. Längere Arbeitszeiten sind frauen- und familienfeindlich. Bei kürzerer Arbeitszeit können Frauen und Männer ihre Familien- und Erwerbsarbeit besser partnerschaftlich miteinander teilen. Kindererziehung und Hausarbeit kann so gerechter unter den Geschlechtern verteilt werden. Teilzeitarbeit müsste nicht länger der einzige Ausweg für Frauen bleiben, um Beruf und Familie miteinander vereinbaren zu können. Wer die Arbeitszeit verlängert, macht die mühsam erreichten Fortschritte auf dem Wege zu mehr Geschlechtergerechtigkeit wieder zunichte. Frauen werden aus dem Erwerbsleben verdrängt oder wieder auf Teilzeit und Minijobs verwiesen. Massiv verschlechtert werden dann die Karrierechancen von Frauen, die Beruf, Kinder und Familie wollen Dasselbe gilt für all jene Männer, die sich gemeinsam mit ihren Partnerinnen entschieden haben, ein anderes Rollenbild von gleichberechtigter Partnerschaft zu praktizieren. Längere Arbeitszeiten schaden der Gesundheit. Dauerhaft verlängerte Arbeitszeiten von mehr als acht Stunden am Tag erhöhen die Gefahr von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Magen-Darm-Beschwerden, Haltungsschäden und psychischen Störungen Bei einem Zwölf-Stunden-Tag wird das Risiko für Herz und Kreislauf sogar verdoppelt. Längere Arbeitszeit erhöht die Dauer der Belastung und verringert die Zeit, die für die notwendige Erholung bleibt. Auf Zeiten zusätzlicher Belastung muss jedoch zwingend Erholung folgen, damit die Gesundheit nicht geschädigt wird. Zusätzliche Krankheiten und frühzeitiger Verschleiß der Arbeitskraft erhöhen zudem die volkswirtschaftlichen wie auch die betrieblichen Kosten. Längere Arbeitszeiten verringern die Spielräume für flexible Arbeitszeiten. Längere Arbeitszeiten verringern den Gestaltungsraum für flexible Arbeitszeiten. Wer die tägliche Normalarbeitszeit ausdehnt, kann Schwankungen nicht mehr so gut auffangen. Gerade flexible Arbeitszeitmodelle, die von den Beschäftigten zum Teil selbst gesteuert werden, können dann nicht mehr wie bisher funktionieren. Denn die Beschäftigten wären dann kaum mehr motiviert, zusätzlich zu längeren Arbeitszeiten auch noch weitere Anforderungen zu bewältigen. Flexible Arbeitszeiten wirken dann am produktivsten, wenn zusätzliche Anforderungen und Entlastungen im Gleichgewicht bleiben. Bei ständiger Überforderung der Beschäftigten büßen solche Modelle ihre Wirkung ein. Längere Arbeitszeiten senken die Produktivität. Zwischen Arbeitsproduktivität und kürzerer Arbeitszeit besteht ein doppelter Zusammenhang: Steigt die Produktivität, kann die Arbeitszeit verkürzt werden. Und kürzere Arbeitszeit steigert wiederum die Produktivität der Arbeit. Die Arbeitswissenschaft hat schon Mitte der 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts erkannt, dass kürzere Arbeitszeit und zusätzliche Pausen die Arbeitsproduktivität erhöhen. Teilzeitarbeit wird in vielen Wirtschaftsbereichen deshalb eingesetzt, weil die Teilzeitbeschäftigten in der kürzeren Zeit produktiver arbeiten. Das Streben nach höherer Produktivität ist die Triebfeder ökonomischer und gesellschaftlicher Entwicklung. Der Reichtum einer Gesellschaft ist auch daran zu messen, wie viel Arbeitszeit in die Produktion von Gütern und Dienstleistungen investiert werden muss. Wohlstand ist nicht nur eine Geldgröße; er ist auch daran abzulesen, wie viel Zeit den abhängig Beschäftigten neben der Erwerbsarbeit zur freien und damit selbstbestimmten Verfügung steht. Der Wettbewerbsvorteil hoch industrialisierter Staaten gegenüber anderen Ländern besteht gerade in ihrer hohen Arbeitsproduktivität. Arbeitszeitverlängerungen kehren diesen Zusammenhang um, weil sie die Produktivität und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit senken. Fazit: Die Behauptungen der Apostel der Arbeitszeitverlängerung halten einer sachlichen Prüfung nicht stand. Längere Arbeitszeit löst kein Problem, sondern schafft nur neue. Arbeitsplätze werden dadurch nicht sicherer; vielmehr würden noch mehr Arbeitsplätze verloren gehen. Arbeitszeitverlängerung vernichtet aber nicht nur Arbeitsplätze; sie raubt den Menschen auch Teile ihrer Zeit für Kinder Familie und Partnerschaft, für Hobbys, Sport und Kultur für ehrenamtliches und politisches Engagement. Arbeitszeitverlängerung schadet der Gesundheit und verringert die Chance, bis zum regulären Rentenalter arbeiten zu können. (Gewerkschaft Ver.di 2004) ... link (1 comment) ... comment Sonntag, 5. Dezember 2004
Hängende Dinge.
wednesday, 19:22h
![]() ![]() ... link (2 comments) ... comment Erste! Gernhardt!
wednesday, 18:37h
Fünf Männer seh ich
inhaltsschwer - wer sind die fünf? Wofür steht wer? Des ersten Wams strahlt blutigrot - das ist der Tod das ist der Tod Der zweite hält die Geißel fest - das ist die Pest das ist die Pest Der dritte sitzt in grauem Kleid - das ist das Leid das ist das Leid Des vierten Schild trieft giftignaß - das ist der Haß das ist der Haß Der fünfte bringt stumm Wein herein - das wird der Weinreinbringer sein. ... link (0 comments) ... comment |
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