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Samstag, 4. Juni 2005
Tier in Tüte
wednesday, 09:13h
... link (0 comments) ... comment Imitiation
wednesday, 08:56h
Ohne Bewußtwerden seines Schmerzes kann ein Mensch nicht zum Menschen werden. Er kann höchstens einer effizienten Maschine gleichkommen, die das Menschsein imitiert. Diejenigen dagegen, die Schmerz spüren, bleiben bei ihrem Bemühen, ihre Individualität, ihre Vitalität und ihre Liebe zum Leben zu realisieren. Das haben die anderen mit ihrem der unterdrückenden Rache gewidmeten Leben aufgegeben.
A. Gruen, Der Fremde in uns, 2000, S. 218 ... link (0 comments) ... comment Donnerstag, 2. Juni 2005
Die Flughöhe des Huhns
wednesday, 11:34h
... link (1 comment) ... comment Mittwoch, 1. Juni 2005
Einigkeit und Recht und Freiheit.
wednesday, 21:15h
Nothilfe für obdachlose Jungen und Mädchen in Rostock.
... link (0 comments) ... comment AK
wednesday, 11:22h
... link (0 comments) ... comment Dienstag, 31. Mai 2005
Die freiwillige Knechtschaft
wednesday, 10:04h
Was ich hier beschrieben habe, ist die Grundlage aller sogenannten Hochkulturen. Es gibt die psychologischen Mechanismen wieder, die das Verhalten der Menschen in diesen auf Macht und Gewalt beruhenden Gesellschaften bestimmen. Meine jahrzehntelange Arbeit mit Patienten, aber auch mein Verständnis der geschichtlichen Entwicklungen haben mich zu dieser Überzeugung geführt. Die Basis unserer 'Hochkultur' ist das Bestreben, die Welt im Griff zu haben, zu besitzen, zu beherrschen, und gleichzeitig für Mechanismen zu sorgen, die eine Verleugnung und Verschleierung dieser Motivation bewirken.
A. Gruen, Der Fremde in uns, 2000, S. 53 ... link (1 comment) ... comment Montag, 30. Mai 2005
Skepsis
wednesday, 13:10h
Wenn man sich für einen Skeptiker hält, tut man gut daran, gelegentlich auch an seiner Skepsis zu zweifeln.
... link (1 comment) ... comment Scham
wednesday, 12:53h
Der Verlust von Scham ist das erste Zeichen des Schwachsinns.
... link (1 comment) ... comment Mittwoch, 25. Mai 2005
Große Brillianz und Klarheit
wednesday, 16:52h
Mit großer Brillianz und Klarheit habe Marx sein Konzept vom Mehrwert entwickelt und damit sehr genau gezeigt, daß sich die aufgrund von Erniedrigung und körperlicher Zerstörung unerträgliche Lage der meisten Menschen nicht zufällig ergeben habe, sondern Resultat eines ökonomischen Systems sei, in dem die Produktionsmittel von einer winzigen Klasse von Privilegierten besessen wurden, die den Mehrwert der Arbeiter enteigneten. Den Drang nach Kontrolle, Reichtum und Größe selbst habe er allerdings nie in Frage gestellt. Im Gegenteil, Macht und Eroberung seien sein Ziel gewesen, wenn auch diesmal für die Arbeiterklasse. Aus diesem Grund, folgert Sampson, habe Marx aber völlig unkritisch die Rolle der Maschine als Erzeuger des Reichtums akzeptiert. Deswegen habe er sich auch auf das Problem des Konsums konzentriert, es maximiert, damit der Arbeiter nicht mehr seines Mehrwertes beraubt werde.
Das aber ist der Haken. Arno Gruen, Der Verlust des Mitgefühls, 1999, S. 168 ... link (1 comment) ... comment Dienstag, 24. Mai 2005
wednesday, 10:26h
Wir mißachten die Möglichkeiten des Kindes, weil wir sie gar nicht erst erkennen, und wir mißachten ebenfalls seine wirklichen Grenzen. Sie hören damit auf zu existieren, und das Kind verliert den Bezug zu den sanften Reizen. Anstatt aus sich heraus Verhalten initiieren zu können, ordnet sich das Kind dem Willen der Autorität unter. Doch seine Unterordnung wird zugleich zu einer Quelle unerkannter und deshalb unbeherrschbarer und unlenkbarer Aggression. Denn jede Lenkung von außen bewirkt eine Unterdrückung der eigenen inneren Möglichkeiten, die Umwelt zu bewegen. Dadurch wird Hilflosigkeit zu einem unerträglichen Zustand, der dann allein durch Verdrängung vom Bewußtsein ferngehalten werden kann. Zusammen mit der Hilflosigkeit entsteht Aggression, die, da man sich ihres Ursprungs nicht mehr bewußt ist, für gewöhnlich nach außen verlagert wird. So werden Kinder aus Selbstschutz heraus gefühllos oder gewalttätig oder auch beides.
Arno Gruen, Der Verlust des Mitgefühls, 1999, S. 92 ... link (1 comment) ... comment Montag, 23. Mai 2005
Landtagswahlen in NRW: NPD verdreißigfacht Stimmenanzahl
demon driver, 11:30h
Die Deutschen, wie man sie kennt: je ärger es an sozialer Politik fehlt, umso mehr wählen schwarz und braun. Da braucht man weder Demoskop noch Stethoskop, um die Ergebnisse zu interpretieren. Alle durch die Bank weg haben z.T. massiv Stimmenanteile (und angesichts der tatsächlich gestiegenen Wahlbeteiligung in umso größerem Maße tatsächliche Stimmen) verloren, bis auf CDU und NPD (und ganz am Rande, unter ferner liefen, noch die ÖDP). Die CDU gewann 7,9% oder fast eine Million Stimmen hinzu; die NPD steigerte sich um anteilsmäßig nicht sonderlich aufsehenerregende 0,9% - in ganzen Zahlen ausgedrückt heißt das aber eine Steigerung von 2.357 auf 73.959 Stimmen, mit anderen Worten eine Verdreißigfachung der Stimmen. Damit liegt die NPD, um den Aspekt dann auch noch festzuhalten, diesmal sogar knapp vor der PDS (72.982 Stimmen). Soviel zu der vergeblichen Hoffnung, der Deutsche würde mal Fortschritte darin machen, Ursachen von Problemen zu erkennen. Macht er einfach nicht. Im Osten nicht, und im Westen nicht. ... link (0 comments) ... comment ... older stories
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