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Dienstag, 18. Oktober 2005
Brother's Grimm
wednesday, 23:10h
Ganz schön gruselig. Eigentlich nichts für Kinder, wie ja auch Grimms Märchen. ;-)
... link (0 comments) ... comment Samstag, 15. Oktober 2005
Text
wednesday, 09:45h
Für Neugierige: das Potsdamer Manifest 2005.
... link (4 comments) ... comment Donnerstag, 13. Oktober 2005
Deutsche Bahn
wednesday, 06:54h
Der Bahnhof in KO ist besonders raffiniert gestaltet. Es gibt auf dem Bahnsteig Automaten voller siedend heissem Kaffee, Tee und Kakao, sie geben gegen Münzen süßes Zeug bis zum Abwinken her, und sogar heiße Würstchen und Suppe, zumindest sind da heiße Würstchen abgebildet; genaueres weiß ich nicht darüber. Aber Fahrkartenautomaten gibt es da nicht, und wenn du feststellst, daß es in dem Nahverkehrszug auf dem abgelegenen Gleis wider Erwarten keinen Fahrkartenautomaten gibt (die Züge der deutschebahnfremden Firmen wie denen der Vectus sind mit Automaten ausgestattet), musst du zurücktraben, schnell, schnell, der fährt bald los, in den Untergrund, wo schon mal gleich der erste Fahrkartenautomat nicht funktionieren mag, also weiter zum "Servicepoint" und spaßeshalber den dort sitzenden "Beamten" fragen, warum es eigentlich auf den Bahnsteigen fast alles zu kaufen gibt, nur keine Fahrkartenautomaten, worauf der Typ mit psychopathisch leeren Blick sagt, "Hier unten gibt es elf - wieviele brauchen Sie denn?". Ach ja. Freie Marktwirtschaft. Die hat ja nicht viel mit Logik zu tun.
... link (6 comments) ... comment Sonntag, 9. Oktober 2005
Rabattmarken
wednesday, 17:55h
(...) Den größten Schock hat man mir allerdings neulich bei "Budnikowsky" versetzt. Ich hatte eine Flasche Spülmittel in meinem Einkaufswagen, und als ich beim Bezahlen an der Kasse stand, wollte die Kassiererin mir doch ein Rabattmarkenheft in die Hand drücken.
Mit Rabattmarken fängt es immer an. Das sagte schon meine Großmutter, die den ersten und den zweiten Weltkrieg mitgemacht hat. Erst gibt es Rabattmarken, dann kommen die Klebebildchen für die Margarine-Alben, dann Lebensmittelkarten und dann der Dritte Weltkrieg. Und dann fängt wieder alles von vorne an. Amöben, Schachtelhalm, Keilschrift, dreidreidrei - bei Issos Keilerei, Mozart, Kapitalismus, Elvis Presley und Rabattmarken. Aber nicht mit mir! Selbstverständlich habe ich das Heft auf der Stelle zurückgegeben. Wegen Elvis ist es natürlich ein bißchen schade. aus Fanny Müller: Keks, Frau K. und Katastrophen, bei denen hier grad ganz günstig zu haben. ... link (0 comments) ... comment Donnerstag, 6. Oktober 2005
Worms
wednesday, 07:12h
Ein Lied dem Regenwurm!
Da das Lied mittlerweile auf der dritten oder vierten Seite steht, hier die Kopie: Im Herbst geriet ein Regenwurm in einen schlimmen Regensturm und wurde naß alswie ein Lurch. Dann kam die Sonne wieder durch. Moral: Na das ist aber fein – erst Regen und dann Sonnenschein! Vom Gsella. ... link (6 comments) ... comment Dienstag, 27. September 2005
Was du auch tust, lach nicht
wednesday, 17:28h
In einsamen Momenten im Pendlerzug, in seiner Wohnung in Manhattan oder im Flugzeug, wenn er die Maschine beben spürt, als befinde sie sich mitten in einem tödlichen Absturz, richtete Lionel seine Gedanken eilig nach innen, nur um zu entdecken, daß ihm in seinem Innern ebenfalls Gefahr drohte; seine Seele war ein gekrümmter Spiegel, der wie ein Zerrspiegel das Gesicht desjenigen entstellt, der davor steht. Du könntest sonst wer sein, mit einem beliebigen Gesicht. Das Gesicht ist bloß Haut. Reiner Zufall. In solchen Momenten schien er sich einer tiefen, aber unaussprechlichen Wahrheit zu nähern: daß unsere Identität zufällig ist.
J.C. Oates, Hudson River, S. Fischer Verlag 2003, S. 113 ... link (6 comments) ... comment Montag, 26. September 2005
Ja ist denn schon wieder Pfingsten?
eris23, 16:56h
Heute abend geht's los: Nach dem Wunder von Bern und Lourdes bist DU jetzt das Wunder von Deutschland.
Hat "Die Partei" heimlich die Regierungsgeschäfte übernommen, oder was? via TP und hier noch Zitate aus dem extra erstellten Manifest: "Ein Schmetterling kann einen Taifun auslösen. Der Windstoß, der durch seinen Flügelschlag verdrängt wird, entwurzelt vielleicht ein paar Kilometer weiter Bäume. Genauso, wie sich ein Lufthauch zu einem Sturm entwickelt, kann deine Tat wirken. Unrealistisch, sagst du? Warum feuerst du dann deine Mannschaft im Stadion an, wenn deine Stimme so unwichtig ist? Wieso schwenkst du Fahnen, während Schumacher seine Runden dreht? Du kennst die Antwort: Weil aus deiner Flagge viele werden und aus deiner Stimme ein ganzer Chor. Du bist von allem ein Teil. Und alles ist ein Teil von dir. Du bist Deutschland. Dein Wille ist wie Feuer unterm Hintern. Er läßt deinen Lieblingsstürmer schneller laufen und Schumi schneller fahren. Egal wo du arbeitest. Egal welche Position du hast. Du hältst den Laden zusammen. Du bist der Laden. Du bist Deutschland. Unsere Zeit schmeckt nicht nach Zuckerwatte. Das will auch niemand behaupten. Mag sein, du stehst mit dem Rücken zur Wand oder dem Gesicht vor einer Mauer. Doch einmal haben wir schon gemeinsam eine Mauer niedergerissen. Deutschland hat genug Hände, um sie einander zu reichen und anzupacken. Wir sind 82 Millionen. Machen wir uns die Hände schmutzig. Du bist die Hand. Du bist 82 Millionen. Du bist Deutschland." ... link (6 comments) ... comment Freitag, 23. September 2005
Teenage Kicks
wednesday, 11:18h
... link (3 comments) ... comment ... older stories
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