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Dienstag, 10. Oktober 2006
Paniksparen
wednesday, 10:59h
Weshalb sich gleichzeitig fast alle Heimleiter, die zum Teil Jahrzehnte und voneinander unabhängig in den Häusern arbeiten, zum exakt gleichen Zeitpunkt der Untreue und des Betrugs schuldig gemacht haben sollen, kann sich übrigens nicht einmal die Stadt selbst erklären.
... link (0 comments) ... comment Sonntag, 8. Oktober 2006
Formen der Identifizierungsbemühungen
wednesday, 16:05h
Man kann sagen, Religion ist eine notwendige Erscheinung in der Welt der Notwendigkeit. Religion ist die Neigung zum Absoluten in einer Welt der Halbheiten. Umgekehrt ist sie auch eine Halbheit in der Absolutheit der Verhältnisse. Im Glauben entfernt sich das Individuum von einer Welt, die sich längst von ihm entfernt hat. Das entrücken in die Illusion ist für so manches Individuum somit auch schlicht der Selbstschutz vor der Verrücktheit, dem geistigen und psychischen Crash. Es kann nicht darum gehen den Sinn oder Unsinn religiöser Ideen zu diskutieren, sondern die wirkliche Entfremdung der Produzenten von ihren Produkten, und ihre damit zusammenhängenden (warenförmigen) sozialen Beziehungen zu untersuchen, um eine Einsicht in die religiösen Bedürfnisse und in alle Formen der Identifizierungsbemühungen innerhalb des Kapitalismus zu bekommen.
... link (0 comments) ... comment Pfarrer Beck in Aufregung
wednesday, 09:47h
Beck sagte, es gebe viel zu viele Menschen, die keinerlei Hoffnung mehr haben, den Aufstieg zu schaffen. Sie fänden sich mit ihrer Situation ab und hätten sich materiell und kulturell oft arrangiert.
Der kapiert's auch nicht. :-D ... link (3 comments) ... comment Samstag, 7. Oktober 2006
Keine Heilung möglich
wednesday, 08:40h
Die Erwartungen an die Therapie sind riesig. "Anfangs glaubte ich", erinnert sich Ralf P., "jetzt fängt ein neues Leben an." Sein Traum: endlich nicht mehr den Furien seiner Sexualität ausgeliefert zu sein, den Wachträumen, den Phantasien.
Ein beeindruckender Versuch zu helfen. Das Leben eines Betroffenen stelle ich mir nun sehr anstrengend und kompliziert vor... ... link (1 comment) ... comment Donnerstag, 5. Oktober 2006
Spaltprodukte
wednesday, 16:47h
Innerhalb der Frankfurter Rundschau wird die Trommel für Exit! und Krisis gerührt...
Danke an Schorsch für den Hinweis. :-) ... link (0 comments) ... comment Dienstag, 3. Oktober 2006
Der ehrliche DGB und die "Unterbeschäftigung"
wednesday, 10:58h
Die Notwendigkeit einer Beschäftigung im "ehrlichen zweiten Arbeitsmarkt" kann nur individuell bestimmt werden.
Usf. Idiotensicherer Plan. ... link (0 comments) ... comment Sonntag, 1. Oktober 2006
Kapital, diesmal Körper.
wednesday, 13:04h
Es ist, als wollte man gerade – ausgerechnet! – an den Kindern das Exempel gegen den Normenbruch einer schlankheitsbesessenen Gesellschaft statuieren, in der der Körper kein Zuhause ist, sondern »Statussymbol«, wie es im stern heißt, oder, so Künast während ihrer Kampagne, »unser Kapital«.
... link (1 comment) ... comment Bananenfalter
wednesday, 09:36h
Philipp der Großmütige, Gründer der Philipps-Universität Marburg. Und im Botanischen Garten gibt es Bananenfalter.
... link (1 comment) ... comment Pilze
wednesday, 09:29h
Das undatierte Archivfoto zeigt den Ästigen Stachelbart.
... link (0 comments) ... comment Samstag, 30. September 2006
Nix gut, da hat er recht.
wednesday, 13:03h
Dass die Logos zu einem großen Teil "eindeutig und unmissverständlich" gegen nationalsozialistisches Gedankengut gerichtet seien, spreche nicht gegen eine Verurteilung.
Zur Info und Unterstützung. ... link (0 comments) ... comment Donnerstag, 28. September 2006
Deprivationskitsch
wednesday, 14:42h
Daß eine der Protagonistinnen die Erzählungen ihrer Freundinnen in einer Kolumne ausbreitet und veröffentlicht, weist darauf hin, wie sehr auch dieses System bereits in den Zustand des Kannibalismus übergegangen ist. Bilder und Texte einer steckengebliebenen Emanzipation verdauen sich selbst. Die Frauen und Männer sprechen in die Kameras. Es ist nicht mehr das "Aus-der-Rolle-Fallen", früherer Tage, das in die Kamera-Sprechen ist die Rolle. Und daraus, genau, wird populäre Kultur.
Georg Seeßlen, "Anmerkungen zu Medienklumpen neuer Frauenbilder" in: konkret, Heft 10/06. ... link (0 comments) ... comment ... older stories
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