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Freitag, 1. September 2006
Im Dschungel
wednesday, 16:55h
Wenn die Leute ihre Reserven aufbrauchen, hat der Gesetzgeber wahrscheinlich sein Ziel erreicht, dass die Leute erst einmal selber für sich sorgen.
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wednesday,
Samstag, 2. September 2006, 08:33
Terror, Rost und Straßenstaub
Im Medienzirkus der Politik legt man sich am liebsten mit der Klientel an, die schwächer ist als man selbst. (...) Der implizite Vorwurf, dass Hartzis eigentlich faule Säcke sind, bringt Sympathie bei den neuen Mittelschichten. Die glauben nämlich, dass ihnen alle Welt auf der Tasche liegt, besonders Sozialhilfeempfänger und Arbeitslose.
Ziemlich ungewöhnlich für den SPON, solch sakrakastische Töne. :-D ... link
schorsch,
Samstag, 2. September 2006, 13:05
Sichtfenster
Ja, das sind solche Momente, in denen ein Journalist oder Wissenschaftler (fast nie ein Politiker) in die Wand, die er vor der Erkenntnis aufgebaut hat, vor Wut oder Scham oder mit dem Gefühl, die "Schnauze voll zu haben", eine kleine Nische schlägt und wie durch ein Sichtfenster kurzfristig klar sieht. Kaum hat er die Erkenntnis aber in Worte gefasst und damit Wut, Scham und Ungeduld verjagt, projiziert er wieder die falschen schönen Bilder auf die Wand, die ihm vorgaukeln, welch vielfältige Möglichkeiten in dem Leben liegen, das ihm gerade noch das Adrenalin hat schießen lassen. Letztlich will er im Falschen noch weitere Facetten des Falschen ausprobieren und so schreiben, dass er weiterhin die Systemnutte bleiben kann, die er ist. Er will keine Erkenntnis. Das Sichtfenster wird blind, die Nische wuchert zu. Der Verleger bezahlt weiter und auf der Wand flimmern die bunten Bildchen ...
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wednesday,
Sonntag, 3. September 2006, 09:11
Bunte Hölle
Die Nazis in Ostdeutschland nennt Richards "sowieso unkontrollierbar". So gilt es, den anderen Kunden klarzumachen, dass Fred Perry nichts mit Nazis zu tun haben will, hatte oder je haben wird.
Und die Rechnung: Als der Chef von Hedwig Stein durch die Gehaltspfändung von ihrer Situation erfuhr, begann er damit, ihr das Leben mit Kontrollen und immer neuen Schikanen zur Hölle zu machen. Klar, da kommt der Sadist zu Vorschein; und fühlt sich wohlig rechtschaffen dabei, der Drecksack. Daß Leute wie bescheuert Schulden machen ist schon auch ein Stück weit lustig; es gibt Begründungen wie "Das steht mir zu, die Bank muß mir das Geld geben!" oder "Schließlich arbeite ich für das Geld!". Ich kenne allein aus dem engsten Umfeld zwei Leute, die nun zwangsverwaltet werden, und beide verschuldeten sich aus Naivität und Blödheit. Gelebt, als wär die Bank die liebe Tante, die einem aus lauter Selbstlosigkeit Geld zusteckt. ... link ... comment |
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