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Montag, 14. Februar 2005
Dr. Blaul
wednesday, 10:54h
(...) Dr. Blaul kämpft dafür, daß es Angestellten und Arbeitern erlaubt werden muß, sich pro Monat wenigstens einen freien Ekeltag zu nehmen. Die Menschen müssen das Recht haben, findet Dr. Blaul, ohne Ankündigung und ohne Begründung einen Tag ihrem Betrieb fernzubleiben, wenn sie plötzlich Ekel empfinden, sei es über die Firma, über einen Kollegen, über sich selbst oder worüber auch immer. Ein freier Ekeltag soll uns helfen, daß wir uns wieder fangen können, ohne gleich fliehen zu müssen. Denn es gehört zum Ekel, sagt Dr. Blaul, daß er ohne Vorwarnung die Menschen ergreift; er muß sofort "beantwortet" werden können. Leider hat Dr. Blaul (soweit ich weiß) bis jetzt nicht einen einzigen Betrieb für seinen Plan gewinnen können. (...)
Wilhelm Genazino, Die Liebesblödigkeit ... comment
palatine,
Montag, 14. Februar 2005, 15:11
Wieso ...
... nur einen?
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wednesday,
Montag, 14. Februar 2005, 15:41
Nun ja.
Aber abgesehen davon ist die Idee sehr charmant. "Ekeltag". Köstlich.
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palatine,
Montag, 14. Februar 2005, 15:44
Fein
Schien mir nur noch sehr moderat. Und wenn ich wahlweise den "Ödnistag" haben kann, bin ich dabei.
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demon driver,
Montag, 14. Februar 2005, 19:11
"Ekeltag", ganz hervorragend. Auch "Ödnistag", sehr schön. Und jetzt sollte es doch wirklich angesichts der Realitäten ein Leichtes sein, noch ein paar ähnlich zutreffende Negative zu finden, um die Fünfundzwanzig oder wieviele Arbeitstage so ein Monat hat vollzumachen ;-)
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palatine,
Montag, 14. Februar 2005, 19:34
Es geht wohl in Richtung "Getränkegeschmack" - mir ist Ödnis ein Greuel, vielleicht rührt auch daher meine Vorliebe für Laphroaig.
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