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Sonntag, 6. März 2005
Working Poor
wednesday, 17:21h
1. So ist es auch in Cape Cod, wo die steigenden Mieten für Wohnungen und Häuser die Arbeiterklasse in die Motels abdrängen, wo ein Zimmer im Winter bis zu 880 Dollar Monatsrniete kostet, die in der Touristensaison bis auf 1440 Dollar ansteigen kann. Die Cape Cod Times berichtet über vierköpfige Familien, die in einem Raum zusammengedrängt wohnen, in einem Mikrowellenherd kochen und auf ihren Betten sitzend essen. (Myers, K.C., »af Last Resort«, in: Cape Cod Times vom 25. Juni 2000)
aus: Working Poor, Barbara Ehrenreich Man stelle sich das vor: z.B. monatlich über 1.200 US-Dollar zu verdienen, und trotzdem zu den Armen zu gehören, weil man sich wegen der Mietkosten u.a. auch keine Krankenversicherung leisten kann. Abscheulich. ... comment
onra,
Sonntag, 6. März 2005, 20:53
Krank
Ich habe vor drei Jahren mal überlegt an einem Wettbewerb mit zu machen - in dem es darum ging in dieser Gegend billigen Wohnraum zu schaffen, denn die Gemeinden dort haben ein großes Problem damit, dass man mit reichen Leuten alleine keinen Staat machen kann - wenn die Müllkutscher drei Stunden Anfahrt haben, und kein Bäcker es sich mehr leisten kann dort zu wohnen ... ich habe den Wettvewerb nicht gemacht.
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