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Sonntag, 27. März 2005
Krankes System
demon driver, 13:14h
![]() ... link (0 comments) ... comment Mittwoch, 23. März 2005
Müßiggang
wednesday, 16:56h
... link (3 comments) ... comment caterpillar
wednesday, 13:28h
![]() ... link (1 comment) ... comment Montag, 21. März 2005
Dethematisierung des Rassismus
wednesday, 19:46h
Die Dethematisierung des Rassismus und die Fokussierung der Debatte auf »Gewalt« ermöglicht es weiterhin, die beliebte Gleichsetzung von rechts und links (rechte Gewalt ist wie linke Gewalt und umgekehrt) aufrechtzuerhalten und z.B. Tomatenwürfe auf den Präsidenten mit der Brandschatzung in Lichtenhagen gleichzusetzen. Konsequenz dieser Art von Verdichtung, der Übersetzung des Rassismusproblems in das Thema »gewalttätige Jugendliche«, ist die Tendenz, das Problem des Rassismus zu entpolitisieren, zum pädagogischen Problem umzudefinieren und, wo das nicht reicht, es zu einem juristischen, strafrechtlichen zu erweitern. Mit den Alltagswelten von Jugendlichen in Ostdeutschland, auch denen der meisten der rechten, hat dieser Diskurs wenig zu tun.
Rainer Erb, "Erzeugt das abweichende Verhalten die abweichenden Motive?", aus: "Rechtsradikale Gewalt im vereinigten Deutschland, Jugend im gesellschaftlichen Umbruch", Schriftenreihe Band 319, Bundeszentrale f. politische Bildung, S. 289 ... link (1 comment) ... comment Einblicke
onra, 19:23h
![]() Da ich mich zur Zeit so ziemlich genau von 7:00 - 19:00 mit solchen Highlights beschäftigen muss, kommt das wirkliche Leben einfach zu kurz .... Und wenn dann die Einbindung eines Bildes nich geht dann muss ich gleich anfangen zu weinen ... ... link (3 comments) ... comment Hier ist keine Werbung drin.
wednesday, 18:32h
Ich habe mir eine seltsame Modelliermasse der Fa. XY besorgt, um mir eine für den Normalgeschmack abschreckend hässliche Brosche zu basteln. Das Zeug ist wie kleistriges Holz.
Für große Figuren taugt aber eher Pappmaché. Mal ein unpolitischer Eintrag ;-) ... link (5 comments) ... comment Aha.
wednesday, 18:27h
Stabi-Pakt
Der hat uns noch gefehlt. ... link (0 comments) ... comment Dienstag, 15. März 2005
Rechtspopulismus und Wohlstandschauvinismus
wednesday, 14:45h
(...) Der Zusammenhang, der nach den Überlegungen zur Selbst- Verdinglichung am meisten interessiert, ist der mit den Typen von Gewalterfahrungen. Es zeigt sich in der Tat eine Affinität zwischen Rechtsorientierung und »Schläger«- sowie zwischen reiner Ausländerablehnung und »Kämpfer«-Typus. Die »Toleranten« sind am ehesten »Vermeider«. Umgekehrt gilt: die »Schläger« sind überwiegend Rechts-Populisten, aber auch noch zu einem großen Anteil reine Ausländerfeinde, die »Kämpfer« tendieren überproportional zu dieser zuletzt genannten Gruppe. Rechts-Populismus ist eine Haltung, in der alles bejaht wird, was rechtsradikal klingt, darunter auch die ausländerfeindlichen Äußerungen. Das deutet auf Provokation und einen stark »expressiven« Charakter solcher Aussagen. Dagegen erscheint die »reine« Ausländerfeindschaft gezielter und instrumenteller. Man kann diese letzte Haltung als »Wohlstands-Chauvinismus« (Eike Hennig) identifizieren. Das nämlich ist die Größe, in der sich Rechts-Populisten wie reine Ausländerfeinde am deutlichsten von den »Toleranten« unterscheiden: wem die staatlichen (und kommunalen) Sozialleistungen zustehen sollen. In beiden Typen sollen Sozialleistungen nicht einfach allen zustehen, die hier leben, sondern nur Österreichern oder gar »echten und anständigen Österreichern«. Es geht also um den lange genug als gefährdet dargestellten Sozialstaat und um die Konkurrenz um seine Leistungen. (...)
H. Steinert, I. Karazman-Morawetz,"Gewalterfahrungen Jugendlicher", hier am Beispiel Österreichs, aus: "Rechtsradikale Gewalt im vereinigten Deutschland, Jugend im gesellschaftlichen Umbruch", Schriftenreihe Band 319, Bundeszentrale f. politische Bildung, S.153 ... link (0 comments) ... comment Sonntag, 13. März 2005
wednesday, 15:03h
... link (2 comments) ... comment Samstag, 12. März 2005
Entwicklungspsychologie
wednesday, 17:02h
In einer abschließenden Bewertung der These »Antiautoritäre Erziehung erzeugt Rechtsextremismus/-radikalismus« läßt sich folgendes Fazit ziehen: Erziehungswissenschaftlich ist diese These nur unter Verzicht auf den erreichten disziplinären Erkenntnisstand zu halten. Sie überfrachtet die Erziehungswissenschaft einerseits mit (Verursachungs-) Zurechnungen und Zumutungen, die einer aufgeklärten (sozial-) wissenschaftlichen Analyse keinesfalls standhalten, und andererseits mit Problemlösungserwartungen, die so nur aus einer verkürzten Analyse der multifaktoriellen Problemgenese resultieren können. Wie immer man sich der These der pädagogischen Verursachung rechtsextremen/-radikalen Verhaltens nähert, sei es aus erziehungswissenschaftlicher, entwicklungspsychologischer oder soziologischer Perspektive, sie erweist sich immer als theoretisch unterkomplex und damit als inadäquat.
Insofern bleiben auch die »Therapie«- Vorschläge der Erziehungskritiker angesichts der unmittelbar anstehenden Handlungsanforderungen merkwürdig indifferent: »Plädoyers für Autorität«, »Mut zur Erziehung« oder auch »Verurteilung zur Erziehung« verweisen auf eine bessere Zukunft, die über Erziehung der heutigen Kinder, die morgen Erwachsene sein werden, hergestellt werden soll. Daß es früher nicht richtig gelaufen sei, das sei, so sagen die Kritiker, zu konzedieren, aber diese Fehler sollen ja mittels besserer Erziehung künftig vermieden werden. Roland Merten, "Erziehung - Rechtsextremismus - Gewalt", aus: "Rechtsradikale Gewalt im vereinigten Deutschland, Jugend im gesellschaftlichen Umbruch", Schriftenreihe Band 319, Bundeszentrale f. politische Bildung, S. 143. Anmerkung: Lt. der Analyse Mertens spricht gegen die These, die antiautoritäre bzw. emanzipatorische Erziehung hätte die Entwicklung der jetzigen jugendlichen Rechtsradikalen begünstigt a) die autoritäre Erziehung, die die alten Nazis erduldeten, sowie b) die autoritäre Erziehung, die die Menschen in der DDR erlebten. ... link (0 comments) ... comment Die Herzen der Männer
wednesday, 16:56h
Ein ökonomisches System wie unseres funktioniert nur, wenn man die Menschen unter Kontrolle hat und sie Arbeiten verrichten läßt, die sie hassen. Um das zu erreichen, muß man ihre Köpfe mit biblischem Unsinn über Unzucht jeder Art vollstopfen. Man muß dafur sorgen, daß sie jung heiraten, also sehr früh Frau und Kinder haben. Sobald ein Mann eine Frau und zwei kleine Kinder hat, wird er das tun, was man ihm sagt. Er wird gehorchen. Und darauf zielt die gesamte Männerrolle ab. (Gore Vidal, 1980)
B. Ehrenreich, Die Herzen der Männer Anmerkung: In dem Buch geht es um die Rolle des Mannes im US-amerikanischen Alltag und Kapitalismus aus feministischer und marxistischer Sicht. ... link (10 comments) ... comment Freitag, 11. März 2005
Fernöstlicher Knigge
wednesday, 13:05h
Urlaub in Japan dürfte anstrengend sein ;-)
... link (2 comments) ... comment Dienstag, 8. März 2005
8. März
wednesday, 09:30h
Eine kurze Übersicht zum Internationalen Frauentag.
... link (4 comments) ... comment ... older stories
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